Rio Caura

Der Rio Caura ist einer der großen Nebenflüsse des Rio Orinoco. Nach etwa 723 km mündet der Schwarzwasserfluss in den Orinoco. Den Ursprung hat der Rio Caura ganz im Südwesten, in der Nähe zu Brasilien. Der Fluss ist ab der Mündung in den Orinoco, auf einer Länge von 257 km schiffbar bis hinauf zum Salto Para. An dieser Stelle bilden zwei Flüsse einen beeindruckenden Wasserfall. Dieser besticht nicht mit seiner Höhe, sondern mit seinen gewaltigen Wassermassen. Zum Salto Para werden Ausflüge mit dem Boot angeboten, bei denen man den Wasserfall hautnah erleben kann. Den Rio Caura zu befahren ist einzigartig und wunderschön. Granitfelsen ragen je nach Wasserstand in kuriosen Formationen aus dem Wasser. Hier darf man der Fantasie freien Lauf lassen und den verschiedenen, anthrazit, aufgetürmten Felsen, Figuren zuordnen. Es ist keine Seltenheit, dass man bei einer Bootstour von Süßwasserdelphinen begleitet wird. Die einsamen mit hellem Sand bedeckten Flussstrände laden zum baden ein. An den Ufern des Rio Caura befinden sich spärlich gestreute Siedlungen von Indianerstämmen, die man vom Boot aus kaum bemerkt und vermutet. Ansonsten ist dieses Gebiet von dichtem Dschungel und Urwald geprägt und nur wenige, nicht asphaltierte Straßen führen hinein. Einen vollen Tank und genügend Reservekanister sollten immer mit an Bord sein, da Tankstellen auch eher dünn angesiedelt sind und es vorkommen kann, dass sie nicht beliefert werden. Eine abenteuerliche Gegend in der man sich noch als Entdecker fühlen kann.

 

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