Die Anden

Die vergleichsweise jungen Anden, im Gegensatz zu den Tafelbergen, sind keine Rekordhalter was die Höhe betrifft. Dieses Gebirgsmassiv zieht sich wie ein Rückgrat durch ganz Südamerika, ist umsäumt mit einer tropischen Vegetation, die bis zur Karibik reicht. Trotz allem können die Anden mit schneebedeckten Gipfeln und atemberaubenden Pässen aufwarten. Die zwei gut ausgebauten Straßen, Transandia und Panamerikana winden sich in luftigen Höhen an den Berghängen entlang. Leider reißen Frost und Luftfeuchtigkeit immer wieder große Löcher in den Asphalt, was das Befahren einiger Streckenabschnitte somit etwas abenteuerlicher macht. Auf diesen Straßen kommt man an kleinen malerischen Dörfern und Häusern vorbei, die sich an den Gipfeln und in den Tälern angesiedelt haben. Alle haben etwas Besonderes aufzuweisen. Entweder die außergewöhnliche Lage oder eigentümliche Architektur und kleine Kirchen. Eine davon ist komplett aus Felssteinen gebaut worden. Nicht zu vergessen ist aber die Hauptstadt der Provinz: Merida. Sie gehört zu den angenehmsten Städten in Venezuela. Hierhin flüchten sich jene, die dem Trubel der Großstädte entkommen und einen ruhigen Lebensabend genießen wollen. Merida besticht mit seinem milden Bergklima, der Lebendigkeit und der Frische der Natur. Auch als Studentenstadt hat sich Merida etabliert. Über die Stadt ragen fünf imposante Berggipfel, der Pico Bolivar, mit seinen 5.007 m ist der Höchste, dicht gefolgt von dem Pico Humboldt mit 4.942 m, der Pico Bonplant mit 4.883 m, Pico la Concha 4.765 m und zuletzt der Pico Espejo 4.765 m. Merida besitzt eine der längsten und höchsten Seilbahnen der Welt. Viele kleine Reise - Agenturen haben sich darauf spezialisiert, Wanderungen zu Fuß oder per Pferd bzw. Maultier anzubieten um den Interessierten die beeindruckende Bergwelt näher zu bringen.

 

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